Warum ein Shopware 6 Upgrade auf Version 6.7 sinnvoll ist
Viele Shopbetreiber zögern ein Upgrade von Shopware 6.6 auf 6.7 hinaus – oft aus Sorge vor Plugin-Inkompatibilitäten, Ausfallzeiten oder unerwarteten Fehlern. In einem aktuellen Kundenprojekt habe ich genau dieses Upgrade erfolgreich umgesetzt und teile hier meine Erfahrungen, Best Practices und typische Stolperfallen – bewusst ohne sensible Projektdaten.
Ausgangslage: Stabiler Shop auf Shopware 6.6
Der Shop lief stabil auf Shopware 6.6 mit mehreren Custom-Plugins, einem individuellen Theme und diversen Erweiterungen aus dem Shopware Store. Ziel war ein sauberes Upgrade auf Shopware 6.7 mit Fokus auf langfristige Wartbarkeit, Composer-basierte Plugin-Verwaltung und minimale Downtime.
Wichtige Vorbereitung vor dem Upgrade
- Vollständiges Datei- und Datenbank-Backup
- Separater Upgrade-Branch im Git-Repository
- Aktivierung des Wartungsmodus
- Temporäre Deaktivierung kritischer Plugins
Diese Schritte sind essenziell, um jederzeit einen schnellen und sauberen Rollback durchführen zu können.
Der eigentliche Shopware 6.7 Upgrade-Prozess
Das Core-Upgrade erfolgte vollständig über Composer. Dabei wurden shopware/core, shopware/storefront und shopware/administration auf Version 6.7 aktualisiert. Anschließend folgten Datenbank-Migrationen, Asset-Builds und gezielte Cache-Resets.
Besonderheit in Shopware 6.7: Neue Plugin-Struktur
Eine der wichtigsten Änderungen: Shopware 6.7 scannt keine custom/static-plugins mehr. Alle Plugins müssen künftig über custom/plugins eingebunden werden – idealerweise via Composer. Das bringt klare Vorteile:
- Saubere und nachvollziehbare Versionsverwaltung
- Deutlich einfachere Updates
- Bessere Reproduzierbarkeit in Staging- und Production-Systemen
Umgang mit Plugins und Inkompatibilitäten
Nicht alle Plugins sind sofort mit Shopware 6.7 kompatibel. In diesem Projekt wurden ausschließlich freigegebene Erweiterungen aktiviert. Andere Plugins blieben bewusst deaktiviert, bis entsprechende Hersteller-Updates verfügbar sind. So bleibt der Shop stabil, wartbar und updatefähig.
Testing und Qualitätssicherung
Nach dem Upgrade wurde der Shop intensiv getestet:
- Frontend (Startseite, Produktdetailseiten, Checkout)
- Admin-Bereich
- Custom-Funktionen und Konfiguratoren
Erst nach erfolgreichem Testlauf wurde der Wartungsmodus deaktiviert.
Ergebnis des Shopware 6.7 Upgrades
- Erfolgreiches Upgrade ohne Datenverlust
- Verbesserte Performance und höhere Stabilität
- Zukunftssichere Plugin- und Projektstruktur
- Saubere Basis für weitere Shopware Updates
Fazit: Shopware Upgrade lohnt sich – mit einem sauberen Prozess
Ein Upgrade auf Shopware 6.7 ist kein reiner Versionswechsel, sondern ein technischer Qualitätsschritt. Mit guter Vorbereitung, klarer Plugin-Strategie und strukturiertem Deployment lässt sich das Risiko deutlich minimieren.
Wenn du aktuell ein Shopware Upgrade planst oder unsicher bist, ob dein Shop bereit für Version 6.7 ist, lohnt sich eine technische Analyse vorab – das spart Zeit, Kosten und unnötigen Stress.